Als Quereinsteiger im Hafen der Metallbau-Branche

Erfolgsgeschichten

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Als Quereinsteiger im Hafen der Metallbau-Branche

Ahoi Metallbau! Thomas Krienke kam als Quereinsteiger an Bord. Heute ist der gelernte Schiffsbetriebsschlosser Produktionsmitarbeiter bei der Warnow Metall GmbH und fertigt Fenster, Türen und Fassaden. Er erzählt uns im Interview, warum er Kurs auf den Metallbau genommen hat und welche Vorteile er darin sieht.

Thomas Krienke, Produktionsmitarbeiter bei Warnow Metall GmbH.

Mit einer Stellenanzeige ging es auf zu neuen Ufern.

Ursprünglich war der Arbeitsplatz von Thomas Krienke auf hoher See, im Maschineraum der großen Fischerei-Schiffe. Als gelernter Schiffsbetriebsschlosser hat er 7 Jahre für das Fischkombinat Rostock gearbeitet – ein volkseigener Betrieb, der die gesamte Hochseefischerei der damaligen DDR betrieb. Nach der Wende wurde das Fischkombinat geschlossen. Er denkt noch heute gerne an diese Zeit zurück. „Die Seeluft und das weite Meer … das war schon was Besonderes“. Nach der Schließung galt es für Thomas Krienke den Horizont zu erweitern.

„Ich sah dann eine Stellenausschreibung der Firma Warnow Metall GmbH in der Zeitung. Durch die vielen handwerklichen Jobs, die ich früher ausübte, lag eine Tätigkeit im Metallbau für mich nah.“ Naheliegend war auch der Betrieb selbst. „Ich habe mich direkt beworben, weil auch der Arbeitsweg sehr kurz ist. Ich wohne direkt um die Ecke“. Glückliche Fügung also. Auf die Bewerbung folgte eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das hat ihn überzeugt und die Warnow Metall GmbH ebenso.

Vom Quereinsteiger zum Produktionsmitarbeiter, der eigenverantwortlich arbeitet.

Der Betrieb Warnow Metall aus dem Rostocker Umkreis fertig Aluminiumfenster und -türen, Aluminiumfassaden und Rauch- und Brandschutztüren für den öffentlichen Auftragsbau, z. B. für Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen.

Sanierung des Rostocker Rathaus: Ein Projektbeispiel von Warnow Metall GmbH.

Sein neues Aufgabenfeld klang spannend, fand Thomas Krienke. Da war nur eine Sache, die noch im Raum stand: Wie baut man eigentlich Fenster, Türen und Fassaden? „Ich habe ja vorher noch keine Fenster oder Türen gebaut.“

Ein Vorteil war natürlich, dass Thomas Krienke schon viele handwerkliche Fähigkeiten mitbrachte. Neben dem Beruf als Schiffsbetriebsschlosser, bei dem auch handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und Teamfähigkeit gefragt war, arbeitete er auf Montage im In- und Ausland, im Heizung- und Sanitäter-Bereich und für einen Hausmeister-Service. „Außerdem habe ich ein eigenes Haus, da gibt es immer etwas zu reparieren oder zu bauen.“ Die besten Voraussetzungen für einen Quereinstieg.

Was ihm an Kenntnissen für den Metallbau noch fehlte, wurde ihm einfach beigebracht.

Gemeinsam mit mehreren neuen Kolleginnen und Kollegen war Herr Krienke bei der Warnow Metall GmbH im Praktikum, dann ging es zu einem 2-wöchigen Fortbildungsseminar für Quereinsteiger:innen nach Bielefeld, direkt ins Kompetenzcenter der Firma Schüco –  anschließend wieder in ein 2-wöchiges Praktikum am Firmenstandort. Ob das Schüco-Verarbeitungssystem, Planungs- und Verarbeitungswissen, die praktische und theoretische Fertigung, Pflege und Wartung von Türen und Fenstern, der Bau einer P/R Fassade, Bauphysik, Schlösserfunktionen oder vieles mehr: Thomas Krienke wurden im Schüco Schulungsraum wie in der Werkstatt die Grundlagen des Fenster-, Türen- und Fassadenbaus vermittelt.

Nach der Fortbildung konnte er gut vorbereitet in sein neues Berufsleben bei Warnow Metall starten. Natürlich fehlte ihm am Anfang noch die nötige Praxis und Erfahrung. Aber er hatte tatkräftige Unterstützung im Betrieb und einen erfahrenen Kollegen an seiner Seite. Nach ca. einem halben Jahr war er bereits so weit eingearbeitet, dass er selbständig und eigenverantwortlich arbeiten konnte.

Schiffsbetriebsschlosser, Heizung und Sanitär, Metallbau: Nach drei Handwerksberufe, wie sieht das Fazit aus?

„Während der Arbeit bei Warnow Metall, habe ich mir schon öfter gedacht, dass die Entscheidung für den Metallbau richtig war.“ Der Vorteil liege vor allem in der abwechslungsreichen Arbeit, findet Thomas Krienke.

„Ich arbeite an der Werkbank, aber wenn ich was Bearbeiten oder Sägen muss, geht’s an die Maschine. Ich mach immer was anderes, nicht immer das Gleiche. Das gefällt mir.“

Für ihn gibt es noch weitere überzeugende Argumente: Während die Arbeit im Maschinenraum der Schiffe laut und körperlich anstrengend war, arbeitet er jetzt bei der Fertigung von Fenstern, Türen und Fassaden bei Warnow Metall in einer sauberen Arbeitsumgebung. Viele Prozesse seien dabei automatisiert und erleichtern ihm die Arbeit. Außerdem bleibt er Zuhause: Bei der Seefahrt und auch bei der Montagearbeit war er früher monatelang unterwegs. „Ich bin in der Halle, schön im trockenen und ich muss mir keine Sorgen um meinen Arbeitsplatz machen.“ Noch ein ausschlaggebender Punkt für ihn. Denn in der Metallbau-Branche kommt man nicht so schnell in Seenot. Der Beruf ist zukunftssicher.

Modern, sauber, digitalisiert – so sieht ein Arbeitsalltag im Metallbau heute aus.

Überrascht hat ihn bei der neuen Arbeit, wie komplex der Metallbau ist.

„Fenster macht man normalerweise auf und zu. Ich habe vorher nie darauf geachtet, mit welchen Beschlägen sie verarbeitet sind.“ Drehen, kippen, wenden, Einbruchschutz, Sensortechnik: Mit den vielen Anforderungen an moderne Beschläge kennt sich Thomas Krienke jetzt natürlich bestens aus und auch mit den vielen unterschiedlichen Dichtungen, die es so gibt. Das findet er bis heute interessant. Die vielfältigen Aufgaben, der Team-Zusammenhalt und auch die Arbeitsumgebung gefallen ihm. Er empfindet den Metallbau als sehr modern, denn viele Prozesse laufen digital und automatisiert. Die technische Zukunft im Metallbau durfte er sogar kürzlich live erleben – bei einem Firmenausflug in den Schauraum und Maschinenpark des Schüco Welcome-Forums.

Und die Zukunftsaussichten für Quereinsteiger?

Da sieht es gut aus, bestätigt Thomas Krienke. Auch als Quereinsteiger könne er Karriere innerhalb des Unternehmens machen, z. B. als stellvertretender Werkstattsleiter. Sein Tipp für Quereinsteiger:innen: „Man braucht keine Scheu haben, einfach bewerben. Wichtig ist nur, dass man gerne tatkräftig mit anpacken will und Spaß an handwerklicher Arbeit hat“. So wie Thomas Krienke: „Ich muss mit meinen Händen arbeiten. Mit Werkzeug. Ein Bürojob wäre gar nichts für mich.“  Wenn Du genauso denkst, bewirb Dich! Fachkräfte in der Produktion oder der Montage werden immer gesucht.

 

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