Höher. Schneller. Weiterbildung: Der Karriereweg ins Projektmanagement.

Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Höher. Schneller. Weiterbildung: Der Karriereweg ins Projektmanagement.

Daniel Wild ist Projektmanager und leitet bei der Firma RSB-Rudolstädter Systembau von Thüringen aus komplexe Metallbauprojekte in ganz Deutschland. Zu seinen Aufgaben gehören z. B. Bauplanung, Koordination der Projekte, Budgetkontrolle, Angebots-Kalkulation, Beratungsgespräche mit den Kunden und baurechtliches Projektmanagement. Er ist seit 2002 im Unternehmen. Aber wie hat eigentlich seine Karriere begonnen?

Daniel Wild, Projektleiter, bei RSB-Rudolstädter Systembau.

Am Anfang war die Faszination für das Handwerk.

„Ich komme vom Dorf, dort haben wir immer an irgendwas gebastelt. Darum war ich schon früh handwerklich tätig.“ Damals machte Daniel Wild verschiedene Praktika, z. B. als KFZ-Mechatroniker und Heizungs-Lüftungsbauer. Er mochte die handwerkliche Arbeit. Dann wurde in seinem Ort eine Bushaltestelle gebaut, die Arbeiten daran faszinierte ihn. Praktischerweise befand sich das Logo des Betriebs RSB-Rudolstädter Systembau an der Baustelle. „Da dachte ich mir: Komm das machst du einfach mal, bewirb dich.“ Nächster Halt war dann ein Bewerbungsgespräch im Betrieb … mit anschließendem Ausbildungsvertrag.

Der erste Karriereschritt – die Ausbildung.

„Das Erstgespräch lief sehr gut, ich sollte nur meine Noten ein bisschen verbessern … vor allem in Mathematik. Das habe ich gemacht. Darauf folgte ein Vorstellungsgespräch praktischer Natur …“. Da durfte Daniel Wild einen Nachmittag lang zeigen, was er schon konnte. Er hatte seine Sache gut gemacht: Nach seinem Realschulabschluss gab es einen Ausbildungsvertrag für ihn.

Die Lehre fing 2002 im Betrieb an. Nach 3,5 Jahre hatte er seine Ausbildung als Konstruktionsmechaniker für Metall und Schiffsbautechnik erfolgreich abgeschlossen. Ein halbes Jahr später wollte Daniel Wild die Metallbau-Welt auch außerhalb des Betriebes RSB-Rudolstädter Systembau kennenlernen. Er ging auf Auslandsmontage, stellte aber schnell fest, dass er nicht so lange von seiner Frau getrennt sein wollte. Nach nur wenigen Monaten kam er in den Betrieb zurück. Zunächst in die Stahlbaufertigung, dann lernte er in verschiedenen Abteilungen, die Arbeitsabläufe im Unternehmen aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Am Ende blieb er beim Metallbau.

Warum der Betrieb für ihn eine besondere Anziehungskraft hat …

„Ich fühle mich familiär aufgehoben. Hier wird vom Älteren zum Jüngeren jedes Wissen weitergegeben und auf Augenhöhe zusammengearbeitet.“ Die Firma lege viel Wert auf ein positives Betriebsklima und einen Arbeitsplatz, an dem man sich wohl fühlt, erzählt er uns. Es gäbe auch kein Konkurrenzdenken. „Keiner hat Angst um seinen Job. Es gibt viel zu tun in der Metallbau-Branche, man wird also immer gebraucht.“  Das stärkt ein tolles Gemeinschaftsgefühl.

Daniel Wild schätzt das familiäre Arbeitsklima – von der Produktionshalle bis zum Management.

Neben der Familienplanung meistert er auch seine Karriereplanung.

2010 wurde Daniel Wild zum ersten Mal Vater. Die neue Verantwortung brachte ihn zum Nachdenken und weckte den Wunsch auch beruflich mehr Verantwortung zu übernehmen. In Absprache mit seinem Betrieb machte er daraufhin an den Wochenenden seinen Metallbau-Meister bei der Handwerkskammer. Sein Ziel war nicht nur der Meistertitel, er wollte auch direkt den Ausbilderschein in der Tasche haben. Ganze 3,5 Jahre drückte er am Wochenende dafür wieder die Schulbank. „Die Firma hat mich dabei voll unterstützt. Mir wurde das Arbeitsmaterial gestellt. Außerdem wurde meine Position gewechselt, damit ich nicht mehr auf Montage gehen musste, sondern in der Fertigung bleiben konnte.“ So hat der Betrieb sichergestellt, dass sich Daniel Wild jeden Freitagvormittag pünktlich auf den Weg zum Lehrgang machen konnte.

Weiterbildung mit Eigeninitiative – der Betrieb unterstütze ihn auch bei seinem Studium.

„Nach dem Meister wollte ich erst als Vorarbeiter arbeiten und war einige Zeit als Stellvertreter tätig.“ Während dieser Zeit bekam die Familie das zweite Kind. Wieder ein Grund seinen Karriereweg zu überdenken. Die Familie wuchs, seine Karriereziele auch: „Ich habe dem Betrieb mitgeteilt, dass ich noch zwei Jahre länger lernen möchte.“ Kein Problem, also nutzte Daniel Wild die Chance und absolvierte einen Master-Studiengang zum geprüften Betriebswirt nach Handwerksordnung. „So habe ich meine zwei Weiterqualifizierungen gemacht. Und bin dann von der Fertigung ins Büro gewechselt. Leicht war es nicht. “ Aber er wurde von seinem Betrieb unterstützt – und es hat sich gelohnt.

Seine nächste Etappe: Das Projektmanagement.

Als geprüfter Betriebswirt hat Daniel Wild zunächst im Vertrieb wichtige Grundlagen für seine zukünftigen Aufgaben gelernt und wechselte dann ins Projektmanagement. Für ihn bis heute die richtige Entscheidung: „Ich wollte mehr Verantwortung übernehmen, Mitarbeitende führen, Projekte ganzheitlich betreuen und realisieren.“ Seine Ziele hat er mit Fleiß und Eigeninitiative erreicht.

Was er an seiner Tätigkeit als Projektleiter besonders schätzt: „Jedes Projekt ist einmalig, genau wie meine Aufgaben.“ Gerade arbeitet er an einem der spannendsten städtebaulichen Projekte Berlins: dem Areal am Tacheles. Ein großer Gebäudekomplex für Wohnen, Arbeiten und Einkaufen auf höchstem Niveau. Viele Mitwettbewerber bauen hier Hand in Hand auf der Baustelle. Daniel Wild arbeitet heute weniger praktisch. Er stellt den Baufortschritt hinsichtlich Termine, Kosten und Qualität sicher. Sowohl auf der Baustelle als auch in der Zusammenarbeit mit den Kunden. Und hat dabei viel dazugelernt: „Früher, als ich noch in der Fertigung arbeitete, dachte ich bei vielen Vorgängen: Mensch, warum ist das so kompliziert? Heute weiß ich natürlich, dass viele Dinge z. B. rechtlich abgeklärt werden müssen. Das war eine ganze schöne Umstellung. Aber auch spannend.“

Ein spannendes Berliner Großbauprojekt der Firma RSB-Rudolstädter Systembau – das Areal am Tacheles.

Seine Projekte sind zukunftsorientiert. Denn heute vereint der Metallbau traditionelles Handwerk und modernste Technik.

Den Metallbau mit körperlich schwerer Arbeit, wie man ihn früher kannte, gibt es heute nicht mehr. Die Produkte und Techniken in der Metallbau-Branche sind hochmodern. „Der Bau eines Fensters in meinen Lehrjahren im Vergleich zu heute … das ist ein Unterschied wie ein Trabant und ein Lamborghini.“ Die Maschinen seien spezieller geworden und erleichtern den Arbeitsalltag. So gibt es heute z. B. Fräse-, CNC- oder Säge-Technik. Aber auch was man heutzutage alles in die Fenster einbaut, hat sich stark weiterentwickelt: „Ich hatte mal eine Weiterbildung für Schüco TipTronic SimplySmart, ein mechatronischer Beschlag für die Automatisierung von Schüco Aluminium-Fenstersystemen. So lassen sich die Fenster auch per Smartphone öffnen, schließen oder kippen. Das war schon ein Aha-Erlebnis, wenn man als Fensterbauer plötzlich mit dem Laptop zur Baustelle geht.“

Zukunftsorientierte Jobs gibt es auch im Metallbau: Heute erleichtern moderne Maschinen die Arbeit.

Auch die Entwicklung im hochmodernen Maschinenpark sei enorm. „Die Produktivität, die wir heute realisieren können, ist beeindruckend. Auch durch die innovative Technik. Um fit für die Zukunft im Metallbau zu bleiben, werden die Mitarbeitenden regelmäßig geschult. Auch Vorschläge zur Vereinfachung von Arbeitsabläufen seitens der Mitarbeitenden sind willkommen, wie z. B. Schüco Tablets an den Arbeitsplätzen.“ Der Impuls für neue Ideen im Betrieb komme dabei von unterschiedlichen Seiten. Ob Fertigung, Außendienst, Arbeitsvorbereitung oder Geschäftsführung: „Egal wer was gesehen oder gehört hat, wenn der Vorschlag oder eine spezielle Schulung Sinn machen, wird es realisiert.“

Die moderne Arbeitswelt ist in seiner Position komplett angekommen.

„Ich bin absolut frei in meiner Arbeitsgestaltung. Home-Office Tage sind in meiner Position machbar und mir wurden auch die Arbeitsmittel für einen reibungslosen Arbeitsprozess Zuhause zur Verfügung gestellt. Aber ehrlich gesagt: Im Büro zu arbeiten macht mir auch Freude.“ Daniel Wild schätzt den persönlichen Kontakt und den schnellen Austausch. Man unterstützt den anderen und profitiert vom Team-Zusammenhalt.

Der Stellenwert des Bürojobs wird im Metallbau immer größer. „Man muss die Projekte koordinieren können, die Kosten im Blick behalten, Timings einhalten. Außerdem werden die Ausschreibungen komplexer, die Architektenwünsche immer individueller und anspruchsvoller.“

Sein Versprechen an die nächste Generation im Metallbau: „Dir stehen alle Karrierewege offen, die Arbeit ist anspruchsvoll und Dir wird nie langweilig.“

Metallbau ist mehr als nur einfach ein Fenster einzubauen. „Man lernt und sieht viel Neues – die Vielfalt in der Fertigung von Türen, Fenstern und Fassaden, die Schüco Schiebeanlagen oder das Arbeiten an großen Komplexbereichen. Man kann sich überall weiterbilden.“ Der Betrieb sei immer offen für Mitarbeitende, die sich weiterentwickeln möchten. Das sähe man nicht nur an seinem Karriereweg. Vorarbeiter, Arbeitsvorbereitung, Montagevorbereitung: Nahezu alle Mitarbeitenden in diesen Positionen, sind im Unternehmen gewachsen und waren vorher in der Fertigung tätig. Jede:r bringt seine Expertise aus der Zeit in der Produktion in die jetzige Position mit ein. Das Team kennt sich seit Jahren und ergänzt sich. Die Hierarchien sind flach – bis in die Geschäftsleitung. Alle ziehen an einem Strang.

Daniel Wild wünscht sich für die Zukunft im Metallbau, dass Handwerker:innen mehr wertgeschätzt werden. Denn ohne z. B. Metallbauer:innen oder Straßenbauer:innen, würde unser Alltag so nicht funktionieren.

Jungen Menschen biete sein Betrieb eine abwechslungsreiche Ausbildung und im Anschluss beste Perspektiven. „Wir bilden sehr viel aus, in jedem Lehrjahr mindestens zwei Lehrlinge, nicht nur für die Produktionshalle, auch fürs Büro oder die IT.“ Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung sei es, lernen zu wollen.  „Wer Lego bauen kann, kann auch mit unserem Partner Schüco Fenster, Türen und Fassaden bauen. Man braucht sich nur in die Anleitungen und Kataloge einlesen. Da wird Schritt für Schritt alles erklärt.“ Keiner müsse von Anfang an perfekt sein oder Angst davor haben, Fehler zu machen. Das wäre völlig in Ordnung. Auch ein super Schulabschluss sei nicht unbedingt nötig. „Ich hatte auch keinen und habe sogar studiert.“ Die zukünftigen Auszubildenden sollten handwerkliches Geschick mitbringen und praktisches Verständnis zeigen. Das gilt ebenfalls für Quereinsteiger:innen. „Bei uns arbeiten auch frühere LKW-Fahrer oder Schweißer als Metallbauer. Wenn man Engagement mitbringt und den Willen hat, sich Fähigkeiten anzueignen, ist alles erlernbar.“

 

Die Erfolgsstory von Daniel Wild ist der beste Beweis: Du kannst im Metallbau viel erreichen, wenn Du Einsatz zeigst und engagiert bist. Geh Deinen eigenen Karriereweg und bewirb Dich!

In unserem Bewerbungsportal findest Du offene Stellen in ganz Deutschland, bestimmt auch in Deiner Nähe.

Mehr Infos zur RSB-Rudolstädter Systembau findest Du hier:

Website

Offene Stellen bei RSB-Rudolstädter Systembau